Mitochondrien und ihre Beeinflußbarkeit durch elektrische Wechselfelder im Hochtonfrequenz- bzw. Mittelfrequenzbereich
Inhaltsübersicht:- Einführung mit Erklärung der wichtigsten Begriffe
- Mitochondrien
- Hochtonfrequenz als unterer Bereich der Mittelfrequenz
- Mittelfrequenz
- Begründung der Bevorzugung des Begriffes „Hochtontherapie“
als Kurzform von „Hochtonfrequenztherapie“ - Experimentelle Beweise für die Beeinflußbarkeit der Mitochondrien durch Mittelfrequenz- bzw. Hochtonfrequenzströme
- Die Ergebnisse der Untersuchungen von NIKOLOVA
und DAVIDOV - Die Ergebnisse der Untersuchungen von EHEMANN
und KOMITOWSKI - Warum steigt mit Erhöhung der Frequenz die Wahrscheinlichkeit für eine Zunahme der Wirkung?
- Die gleichsinnige simultane Frequenz- und Amplitudenmodulation als bewußt zur Maximierung der stoffwechselbeeinflussenden Wirkungen der Hochtonfrequenztherapie entwickelte Einrichtung der neuesten Generation der Hochtongeräte
- Die beiden Anwendungsformen der gleichsinnigen simultanen Frequenz- und Amplitudenmodulation
- Die gleichsinnige simultane Frequenz- und Amplitudenmodulation
ohne Kreuzung sondern mit Anpassung an den Verlauf der Schwellenkurve, SimulFAMi - Die gleichsinnige simultane Frequenz- und Amplitudenmodulation
mit spitzwinkliger Kreuzung der Schwellenkurve
als Sonderform der kombinierten Stimulation mit SimulFAMX: die paradoxe Stimulation - Zusammenfassung
- Literatur
Mitochondrien
Die Mitochondrien gehören zu den
Zellorganellen.
Der
Begriff „Mitochondrien“ ist aus den griechischen Wörtern
mitoz
(mitos) Faden und condroz (chondros)
Knorpel, Korn abgeleitet.
Die
Mitochondrien können sich in ihrer Gestalt verändern und
erinnern in ihrer jeweiligen Form an längliche Körner oder
kurze Fäden, die zuweilen auch „knorpelige“
Auftreibungen aufweisen, wie dies von ALBERTS et al. in ihrem Buch
„Molekularbiologie der Zelle“, 3. Auflage (1995) auf
Seite 773 in Abb. 14-3 dargestellt ist.
Der
Begriff „Organellen“ leitet sich ab vom griechischen
organon
(organon) Werkzeug, Hilfsmittel.
Zellorganellen im engeren Sinne sind
aus Membranen aufgebaute intrazytoplasmatische Strukturen der Zelle
als Kompartimente für spezifische Stoffwechselleistungen. Außer
den Mitochondrien gehören das endoplasmatische Retikulum, der
GOLGI-Apparat, die Lysosomen und die Peroxisomen zu den
Zellorganellen.
Mitochondrien haben etwa die Größe
von Bakterien. Sie werden in den meisten herkömmlichen
Lehrbüchern als steife, längliche Zylinder mit abgerundeten
Kappen und mit einem Durchmesser von 0,5 bis 1 m
und einer Länge von 1 bis 5 m
dargestellt. Zeitrafferaufnahmen lebender Zellen machen jedoch
deutlich, daß Mitochondrien ausgesprochen bewegliche und sich
in ihrer Gestalt ständig verändernde Organellen sind.
Eine Leberzelle enthält 1000
bis 2000 Mitochondrien, im Durchschnitt 1700; dies entspricht etwa im
einem Fünftel des Zellvolumens.
Sie dienen als
„Kraftwerke“ aller Eukaryontenzellen (Eukaryonten sind
aus Zellen aufgebaute Organismen, in denen das genetische Material in
den Zellkernen zusammengefaßt ist) und wandeln die Energie, die
beim Umsatz der Nährstoffe mit Sauerstoff frei wird, in ATP
(Adenosintriphosphat) um. Sie werden von zwei Membranen umschlossen,
der Außen- und der Innenmembran. Die Außenmembran ist
glatt, die Innenmembran zur Oberflächenvergrößerung
vielfach nach innen gefaltet.
Der Innenraum, die
Matrix, enthält ein konzentriertes Gemisch aus Hunderten von
verschiedenen Enzymen, darunter auch denjenigen, die für die
Oxydation von Pyruvat und Fettsäuren für den
Zitronensäurezyklus benötigt werden.
An der inneren Membran
laufen die Endstufen der Oxydation ab. Die Innenmembran ist zur
Oberflächenvergrößerung vielfach gefaltet. Sie
enthält Proteine bzw. Enzyme aus drei verschiedenen
Funktionskreisen:
- Diejenigen, welche die Oxydationsreaktionen der Atmungskette katalysieren,
- einen Enzymkomplex namens ATP-Synthase, der die Synthese von ATP vermittelt, das in der Matrix angesammelt wird, und
- spezifische Transportproteine, die die Passage von Metaboliten in die Matrix hinein und aus der Matrix heraus regulieren.
Da über die
Membran ein elektrochemischer Gradient (220 mV!, innen negativ gegen
außen positiv) aufrechterhalten werden muß, der die
ATP-Synthase antreibt, ist die Membran für die meisten kleinen
Ionen undurchlässig.
Die
Außenmembran enthält u. a. ein großes kanalbildendes
Protein, Porin. Durch die von Porin gebildeten Kanäle können
größere Moleküle bis zu 5000 Dalton passieren. Zu den
anderen Proteinen, die in diese Außenmembran eingebaut sind,
gehören Enzyme der mitochondrialen Lipid-Synthese und Enzyme,
die Lipid-Substrate in Formen umwandeln, die dann in der Matrix
weiterverarbeitet werden können.
Der Intermembranraum
zwischen Außen- und Innenmembran enthält mehrere Enzyme,
die aus der Matrix entlassenes ATP zur Phosphorylierung anderer
Nucleotide verwenden.
Nucleotide haben viele
Funktionen. Sie können als Träger chemischer Energie (z. B.
ATP, ADP, als Coenzyme, als spezifische Signalmoleküle (z. B.
cAMP) oder als Bausteine von DNA (Desoxyribonukleinsäure) und
RNA (Ribonukleinsäure) dienen. Nucleotide bilden die
Untereinheiten von Nukleinsäuren.
Ein Nucleotid besteht
aus einer Stickstoff enthaltenden Base, einer Pentose (Zucker mit 5
Kohlenstoff-Atomen) und einer oder mehreren Phosphat- Gruppen. Diese Basen heißen
Uracil, Cytosin, Thymin, Adenin und Guanin.
Die
Mitochondrien sind die Orte der Atmung. Nirgends sonst in der
Eukaryontenzelle kann dieser Vorgang ablaufen. Ohne Mitochondrien
wären die Zellen von Tieren und Pilzen anaerobe Organismen und
bezüglich Energie abhängig vom relativ unergiebigen,
veralteten Prozeß der Glykolyse.
Unter „Glykolyse“
versteht man den katabolen Stoffwechselweg im Zytoplasma fast aller
Organismen zur Energiegewinnung (in Form von ATP), bei dem 1 mol
Glukose zu 2 mol Laktat (anaerobe Glykolyse) bzw. 2 mol Pyruvat
(aerobe Glykolyse) abgebaut wird.
Als „Laktate“
werden die Salze der Milchsäure, als „Pyruvate“ die
Salze der Brenztraubensäure bezeichnet.
Zellen
bzw. Gewebe, die unter anaeroben Bedingungen Energie benötigen
(Skelettmuskulatur), schlecht mit Sauerstoff versorgt sind (Netzhaut,
Knorpel, Dünndarmschleimhaut) oder die wie reife Erythrocyten
keine Mitochondrien und damit keine Möglichkeit der
Energiegewinnung aus der Atmungskette besitzen, sind auf die anaerobe
Glykolyse angewiesen.
Die Fähigkeit zur
Selbstreduplikation deutet daraufhin, daß sich die
Mitochondrien evolutiv von intrazellulären Symbionten herleiten.
Hochtonfrequenz als unterer Bereich der Mittelfrequenz
Den Begriff „Mittelfrequenz“ gibt es nur
im Bereich der Elektrotherapie.
Er wurde von dem deutschen Physiologen GILDEMEISTER
1944 eingeführt und ist medizinisch-physiologisch definiert.
In der Elektrotherapie dient die Frequenz als
Einteilungskriterium für die therapeutisch genutzten Ströme
bzw. elektrischen Felder.
Man unterscheidet zwischen Nieder-, Mittel- und
Hochfrequenzbereich, zwischen denen es wiederum Übergangsbereiche
gibt.
Dem Gleichstrom
wird die Frequenz 0 Hz zugeordnet.
Der
Niederfrequenzbereich umfaßt Frequenzen zwischen >
0 Hz und 1000 Hz
Der Übergangsbereich zwischen Nieder- und
Mittelfrequenz liegt zwischen 1 und 2 kHz.
Der
Mittelfrequenzbereich umfaßt Frequenzen zwischen 2
kHz und 100 kHz.
Der Übergangsbereich zwischen Mittel- und
Hochfrequenz liegt zwischen 100 und 300 kHz.
Der
Hochfrequenzbereich beginnt bei 300 kHz.
Bei
Gleichstromanwendungen muß berücksichtigt werden,
daß es zu Schließungs- und Öffnungsreizen kommen
kann, daß Verätzungsgefahr besteht, wenn man nicht im
Wasserbad (Vierzellenbad, Stangerbad) behandelt sondern Elektroden
verwendet, die auf die Haut gelegt werden, und daß
Metallimplantate nicht im Durchströmungsfeld liegen dürfen.
Im
Niederfrequenzbereich entspricht die Frequenz der Antworten
erregbarer Strukturen (Nerven, Muskeln, Rezeptoren) der Frequenz der
Niederfrequenzströme, sofern diese überschwellig sind. Es
gilt das Alles-oder-Nichts-Gesetz und das polare Reizprinzip: Man
kann zwischen anodischen und kathodischen Wirkungen unterscheiden.
Alle überschwellig gereizten Strukturen antworten synchron zur
Frequenz des Reizstromes.
Die Gefährlichkeit elektrischer Ströme ist
im Niederfrequenzbereich (bei etwa 50 Hz) am höchsten, weil die
Herzkammerflimmerschwelle hier am niedrigsten liegt. Mit steigender
Frequenz steigt auch allmählich die Herzkammerflimmerschwelle
an, so daß erst im Mittelfrequenzbereich praktisch keine Gefahr
der Auslösung von Kammerflimmern mehr besteht.
Im
Mittelfrequenzbereich gilt das apolaritäre Reizgesetz. Im
überschwelligen Bereich gibt es keine zeitlichen Beziehungen
zwischen den negativen bzw. positiven Phasen der elektrischen
Wechselfelder und dem Auftreten von Aktionspotentialen mehr. Die
Schwellen (GREEN, 1962) steigen mit der Frequenz - bis schließlich
im Übergangsbereich zur Hochfrequenz gleichzeitig mit der
Prickelempfindung oder sogar schon vorher eine Wärmeempfindung
auftritt. Bei Überschreiten der Schwelle werden die
Aktionspotentiale in unregelmäßiger Folge mit abklingender
Tendenz ausgelöst, und dementsprechend hat auch die durch
Mittelfrequenzströme ausgelöste Prickelempfindung immer
eine abklingende Tendenz.
Die Geschwindigkeit des Abklingens der
Aktionspotentiale bzw. der Prickelempfindung steigt ebenfalls mit der
Frequenz. Charakteristisch für den Mittelfrequenzbereich ist
auch die Möglichkeit der Auslösung einer reversiblen
partiellen Dauerdepolarisation, die am Nerven mit einem Leitungsblock
und am Muskel mit einer physiologischen Kontraktur einhergeht.
Der Hochfrequenzbereich kann zur alleinigen Wärmetherapie
genutzt werden, weil die Erregungsschwellen erregbarer Strukturen
wegen der vorher einsetzenden Wärme- bzw. Hitzeempfindung nicht
mehr erreichbar sind.
Hochtonfrequenz
Der
Tonfrequenzbereich umfaßt die Frequenzen zwischen 16 Hz
und 20000 Hz.
Die Frequenzen der
zu Therapiezwecken eingesetzten elektrischen Wechselfelder bzw.
Wechselströme aus dem Tonfrequenzbereich, wie sie KOEPPEN
benutzte, gelten nach den Einteilungskriterien der Elektrotherapie
daher in ihrem unteren Bereich als Niederfrequenzen und ab etwa 1000
Hz als Mittelfrequenzen.
1935, als KOEPPEN seine Arbeit „Tonfrequenzströme
in der Medizin“ veröffentlichte, gab es diese
Unterscheidung allerdings noch nicht. Dies war auch erst möglich,
nachdem GILDEMEISTER 1944 den Begriff „Mittelfrequenzströme“
eingeführt hatte.
Aber bevor GILDEMEISTER den Begriff
„Mittelfrequenzströme“ einführte, hatte KOEPPEN
in seiner Arbeit „Tonfrequenzströme in der Medizin“
schon wichtige Eigenschaften, medizinische Wirkungen und
therapeutische Vorteile dieser Mittelfrequenz-Ströme
beschrieben.
Diese beschriebenen
Besonderheiten bezogen sich allerdings nur auf die höheren
Tonfrequenzen, so daß der hier erstmals verwendete Begriff
„Tonfrequenzströme“ eigentlich nicht ganz zutreffend
war. KOEPPEN hätte daher schon damals richtigerweise
„Hochtonfrequenzströme in der Medizin“ als
Titel für seine Arbeit wählen müssen.
Der Begriff
„elektrischer Strom“ verwendet den Vergleich mit einem
großen Fluß, einem Strom, in dem alle Teilchen immerfort
in ein und dieselbe Richtung „strömen“. Dieser
Vergleich trifft zwar für den Gleichstrom zu, weniger aber für
Wechselströme, und zwar um so weniger, je höher die Frequenz
des Wechselstromes ist. Zwar strömen die Teilchen gleicher
Ladung während einer Halbwelle (Phase) tatsächlich in die
gleiche Richtung, doch die Dauer dieser Phase wird mit zunehmender
Frequenz immer kürzer, und nach der Umpolung strömen die
Teilchen gleich wieder in die entgegengesetzte Richtung.
Die
Häufigkeit der Umpolungen ist doppelt so hoch wie die Frequenz;
z. B. ist eine Frequenz von 5000 Hz mit 10000 Umpolungen pro Sekunde verbunden.
Daher veranschaulicht der Begriff „Ton“, wie ihn KOEPPEN
erstmals in seiner erwähnten Arbeit „Tonfrequenzströme
in der Medizin“ verwendet hat, das im Rhythmus des angelegten
elektrischen Wechselfeldes erfolgende Hin- und Herschwingen der
elektrischen Ladungsträger zwischen den Elektroden viel besser
als der übliche Begriff „Strom“.
Der Begriff
„Mittelfrequenzströme“ wurde erst mit der Einführung
des Interferenzstromverfahrens durch NEMEC 1951 bekannter. Durch
Überlagerung zweier an sich reizunwirksamer
Mittelfrequenzströme, die sich in ihren Frequenzen um einen im
Niederfrequenzbereich liegenden Betrag unterscheiden, wird eine
entsprechend niederfrequente Amplitudenänderung (durch Schwebung
erzeugte Amplitudenmodulation) erreicht, die eine niederfrequente
Reizwirkung auf erregbare Strukturen entfaltet, wenn die lokale
Erregungsschwelle überschritten wird. Auf diese Weise konnten
Mittelfrequenzströme als im Vergleich zu Niederfrequenzströmen
wesentlich verträglichere bzw. ungefährlichere Reizströme
eingesetzt werden.
Da Interferenzstromtherapiegeräte rasch eine
weite Verbreitung fanden und längere Zeit die einzige in der
physikalischen Therapie Anwendung findende Form von
Mittelfrequenzströmen darstellten, wurde
„Mittelfrequenztherapie“ und „Interferenzstromtherapie“
zuweilen sogar synonym gebraucht, obwohl diese begriffliche
Gleichsetzung - besonders nach Einführung anderer
Mittelfrequenzanwendungen, ohne oder mit verschiedenen Formen der
Amplitudenmodulation – unpräzise und daher unrichtig ist.
Aus der Interferenzstromtherapie, die in
Abhängigkeit von der Richtung und vom Ort im durchströmten
Gewebe sowohl Wirkungen der partiell oder 100% amplitudenmodulierten
Mittelfrequenzströme als auch Wirkungen der unmodulierten
Mittelfrequenzströme besitzt, wurde das Verfahren der
Elektrischen Differentialtherapie entwickelt (MAY & HANSJÜRGENS,
1988; HANSJÜRGENS & MAY, 1989).
Die Elektrische
Differentialtherapie ist einerseits ein Therapiesystem, das auf der
Basis mittelfrequenter Ströme alle therapeutischen Wirkungen
(außer die Wärmewirkungen der Hochfrequenzströme),
die bei seiner Einführung auf dem Markt der Elektrotherapie
waren, abdeckte. Andererseits ist sie ein Einteilungssystem aller auf
dem Markt befindlichen Ströme nach physiologisch-medizinischen
Wirkungskriterien – nicht nach technisch-physikalischen
Kriterien, wie dies bis dahin üblich war und auch heute noch
vielfach üblich ist.
Während bislang in der Nieder- und
Mittelfrequenztherapie die stimulatorischen Wirkungen im Vordergrund
standen, gewannen mit Einführung der elektrischen
Differentialtherapie die nicht-stimulatorischen Wirkungen an
Bedeutung.
Der gezielte Ausbau der Möglichkeiten
nicht-stimulatorischer Wirkungen wurde allerdings erst mit der
Einführung eines neuen Mittelfrequenzverfahrens vorangetrieben,
das zunächst auf der Basis eines patentierten Verfahrens mit
lediglich frequenzmodulierten Mittelfrequenzströmen (bei
konstantgehaltener Intensität) arbeitete.
Die bei den bis dahin angewendeten
Reizstromverfahren übliche intermittierende Absenkung der
Intensität zwischen den reizwirksamen überschwelligen
Impulsen wurde ersetzt durch eine entsprechend periodische Anhebung
der Frequenz bei unverändert bleibender Intensität, mit
anderen Worten durch eine reine Frequenzmodulation. Die Zeit zwischen
den überschwelligen und damit reizwirksamen „Impulsen“
wird dabei aus therapeutischer Sicht nicht „verschenkt“
sondern für eine erwünschte therapeutische
Stoffwechselbeeinflussung genutzt. Diese Stoffwechselbeeinflussung
besteht in erster Linie auf verschiedenen Wirkebenen in einer
Stoffwechselerleichterung.
Die Frequenzmodulationsfrequenz bestimmt bei diesem
Verfahren die Häufigkeit der Auslösung von
Aktionspotentialen.
Während bei
herkömmlichen Mittelfequenztherapiegeräten meist
ausschließlich im unteren Mittelfrequenzbereich (meist 4000
oder 5000 Hz) gearbeitet wird und die Frequenz eines Stromkreises bei
Interferenzstromgeräten nur um relativ kleine Beträge (bis zu 100
– 200 Hz) verändert wird, arbeitet das neue Verfahren mit
einem wesentlich größeren Frequenzumfang, der bei der
ersten Generation anderthalb Oktaven, bei der neuesten Entwicklung
sogar drei Oktaven beträgt. Die Frequenzabstufung erfolgt nach
Gesetzen der Musik in Vierteltonschritten.
Die erste Gerätegeneration
dieser neuen Entwicklung bewegte sich dabei noch lediglich im
Hochtonbereich (ca. 4 – 12 kHz), die neuesten Geräte
benutzen auch Frequenzen (ca. 4 – 32 kHz), die teilweise (20 –
32 kHz) schon im unteren Ultraschallbereich liegen. Sie gestatten auf
der Basis eines im August 2000 zum Patent angemeldeten Verfahrens in
Anpassung an die individuelle Schwellenkurven der Patienten simultan
sowohl die Frequenz als auch die Amplitude zu modulieren, und zwar
entweder gleich- oder gegensinnig. Die zahlreichen Vorteile und
therapeutischen Möglichkeiten können hier im Einzelnen
nicht aufgeführt werden.
Diese zahlreichen
Vorteile und Unterschiede zu den herkömmlichen
Mittelfrequenztherapieverfahren ließ es gerechtfertigt
erscheinen, zu dem von KOEPPEN 1935 inaugurierten Namen
„Tonfrequenzströme“ zurückzukehren, ihn jedoch
in „Hochtonfrequenzströme“ zu berichtigen. In der
täglichen praktischen Anwendung verkürzte sich der etwas
lang erscheinende vollständige Begriff
„Hochtonfrequenzstromtherapie“ schließlich zu
„Hochtontherapie“. Daß dieser Begriff begründet
ist, läßt sich den Anwendern und den Patienten dadurch
demonstrieren, daß man die vom Gerät ausgehenden
Elektrodenanschlußkabel statt mit den am Patienten angelegten
Elektroden mit einem geeigneten Lautsprecher verbindet. Das Anhören
der einzelnen sehr hohen Töne wird allerdings von den meisten
Menschen als unangenehm empfunden.
Eine Umwandlung der elektrischen
Wechselfelder in mechanische Schwingungen noch außerhalb des
Körpers in einem Schallkopf, wie dies bei Ultraschall-Therapie
und Diagnostik geschieht, wäre bei der Hochton-Therapie weder
für die Behandler noch für die Patienten zumutbar. Daher
werden die elektrischen Wechselfelder ohne vorherige Umwandlung dem
Körper direkt zugeführt. Im Inneren des Körpers kommt
es dann unter dem Einfluß dieser Wechselfelder zu Bewegungen
der im Gewebe fixierten und der als Ionen frei beweglichen
elektrischen Ladungen. Das Ergebnis sind Schwingungen der fixierten
Ladungen und ein u. a. diffusionsfördernder elektrochemischer
Schütteleffekt.
Experimentelle
Beweise für die Beeinflußbarkeit der Mitochondrien durch
Mittelfrequenz- bzw. Hochtonfrequenzströme
Die Ergebnisse der Untersuchungen
von NIKOLOVA und DAVIDOV
In ihrer
1978 erschienenen Arbeit über Fermentaktivitäten in
traumatisierten Nerven und ihre Beeinflussung durch Interferenzströme
berichten NIKOLOVA und DAVIDOV, daß die in Tierexperimenten an
Ratten in denervierten Muskeln nachweisbare, etwa 12 Wochen
anhaltende Verminderung der „Oxydoreduktasen“ durch
Behandlung mit Interferenzstrom vermieden werden kann.
„Oxydoreduktasen“, jetzt „Oxidoreduktasen“
geschrieben, ist der Sammelbegriff für alle Enzyme der
biologischen Oxidation und Reduktion. Zu ihnen gehören als
wichtigste Gruppe die Enzyme der Atmungskette, die sich in den
Mitochondrien befinden.
Da
denervierte Muskeln durch Mittelfrequenzströme bekanntlich nicht
zur Kontraktion gebracht werden können, kann es sich nicht um
einen sekundären, einen durch Muskelkontraktionen bewirkten
Trainingseffekt handeln. Die Beeinflussung ist daher als Folge einer
direkten, zur Normalisierung pathologisch verminderter
Enzymkonzentrationen führenden Stoffwechselbeeinflussung zu
erklären. Da sich die Enzyme der Gruppe der Oxidoreduktasen
vorwiegend in den Mitochondrien findet, sind die Ergebnisse dieser
experimentellen Arbeit als Beweis für die normalisierende
Beeinflussung der Mitochondrien durch „Interferenzströme“
in vivo anzusehen. Es besteht allerdings kein Grund für die
Annahme, daß eine durch Interferenz bewirkte
Amplitudenmodulation, wie sie für die niederfrequente Reizung
von Nerven bzw. Muskeln gebraucht wird, Voraussetzung für diese
Wirkung sein könnte
Die Ergebnisse der Untersuchungen von EHEMANN und
KOMITOWSKI
Auf einem
Symposion über das Thema „Tumoren und Ströme“,
das am 16. Mai 1990 in Karlsruhe stattfand, berichteten KOMITOWSKI
und EHEMANN über Versuche mit Mittelfrequenzströmen an
Zellkulturen, die sie am Deutschen Krebsforschungszentrum in
Heidelberg durchgeführt hatten. EHEMANN hatte speziell die
Einflüsse auf die Mitochondrien untersucht. Versuchsmaterial
waren normale Nierenepithelien des Rattenkänguruhs. Die
Zelllinie wächst bei 37° C und 5 % CO2 konfluent.
Ausgesät wurden ca. 50000 Zellen pro Kulturschale. Bestromt
wurde jeweils 10 min lang mit 0,9 mA, 3 mA und 9 mA, Frequenz 4000
Hz. Ergebnisse: (Wörtlich wiedergegeben:) „Es kommt zu
einem Knalleffekt: Die Mitochondrien erscheinen nach der Bestromung
vergrößert - vorwiegend verlängert – und
aktiviert sowie in der Zahl vermehrt.“
Warum steigt
mit Erhöhung der Frequenz die Wahrscheinlichkeit für eine
Zunahme der Wirkung?
Die Zellmembran
besteht (bei erregbaren Zellen im Ruhezustand) bekanntlich aus einer
elektrisch nicht leitenden, isolierenden Doppelschicht, eine
Voraussetzung für die Aufrechterhaltung des
Membranruhepotentials. Gleichstrom kann daher die Zellmembran bei
ausreichender Intensität lediglich polarisieren aber nicht
durchdringen.
Für Wechselströme bildet die Zellmembran
allerdings keinen unüberwindbaren Widerstand. Zwar gilt auch für
elektrische Wechselfelder, daß die Zellmembran unter ihrem
Einfluß keine geladenen Teilchen (Ionen) passieren läßt,
doch sie verhält sich wie das isolierende Dielektrikum eines
Kondensators. Die innere und die äußere Oberfläche
wird jeweils im Rhythmus der Frequenz des elektrischen Wechselfeldes
umpolarisiert. Diese Umpolarisierungen sind wie bei einem
Kondensator, der in der Elektrotechnik bekanntlich als Bauteil
benutzt wird, mit Auf- und Entladungsströmen bzw.
Umladungsströmen verbunden.
Ein Kondensator bildet für
Gleichspannungen (sofern sie unterhalb der Durchschlagsspannung
liegen, bei welcher der Kondensator zerstört würde) eine
unüberwindbare Barriere, so daß kein Gleichstrom fließen
kann. Der Widerstand des Kondensators, der so genannte kapazitive
Widerstand, ist für Gleichstrom somit unendlich hoch. Da sich
der Wechsel der Richtung der elektrischen Felder jedoch durch einen
Kondensator hindurch überträgt, so daß in einem
Stromkreis auch zwischen Kondensatoren Wechselströme fließen
können, obwohl sie für Ladungen (in der Elektrotechnik
Elektronen, im menschlichen Körper hauptsächlich Ionen)
undurchlässig sind, ist der kapazitive Widerstand eines
Kondensators von der Frequenz der angelegten Wechselspannung
abhängig; er nimmt mit steigender Frequenz ab. Daraus folgt, daß
Energie mit Hilfe elektrischer Wechselfelder um so leichter durch
isolierende Schichten in den menschlichen Körper, seine Gewebe
und schließlich auch in die Zellen und deren von Membranen
umgebenen Organellen wie den Mitochondrien eingebracht
(„eingeschleust“) werden kann, je höher die Frequenz
des Wechselfeldes ist.
Dafür wurde gezielt mit Entwicklung der
Hochtontherapie die Voraussetzung geschaffen, indem die
Frequenzmodulation eingeführt wurde, die sich ab 1997 in der
ersten Gerätegeneration über eine Frequenzbreite von
anderthalb Oktaven innerhalb des Hochtonfrequenzbereiches erstreckte.
Die
gleichsinnige simultane Frequenz- und Amplitudenmodulation als bewußt
zur Maximierung der stoffwechselbeeinflussenden Wirkungen der
Hochtonfrequenztherapie entwickelte Einrichtung der neuesten
Generation der Hochtongeräte
Die beiden Anwendungsformen der gleichsinnigen
simultanen Frequenz- und
Amplitudenmodulation,
1. die
gleichsinnige simultane Frequenz- und Amplitudenmodulation ohne
Kreuzung sondern mit Anpassung an den Verlauf der Schwellenkurve,
SimulFAMi,
und
2. die
gleichsinnige simultane Frequenz- und Amplitudenmodulation
mit
spitzwinkliger Kreuzung der Schwellenkurve als Sonderform der
kombinierten Stimulation mit
SimulFAMX:
die
„paradoxe Stimulation“
Die Weiterentwicklung, die innerhalb des Jahres 2000
die neueste Generation von Hochtonfrequenztherapiegeräten auf
den Markt brachte, besitzt einen noch größeren
Frequenzumfang (von 4096 bis 32384 Hz), der mit Frequenzen über
20000Hz bereits in den unteren Ultraton- bzw. Ultraschallbereich
hineinreicht und zusätzlich die Möglichkeit der simultanen
gleich- oder gegensinnigen Frequenz- und Amplitudenmodulation
(SimulFAM) bietet.
Besonders die langsame gleichsinnige Frequenz- und Amplitudenmodulation SimulFAMi
(Periodendauer 144 s) und die „paradoxe Stimulation“,
realisierbar mit SimulFAMX und Einstellung der
Steigung der frequenzabhängigen Intensitätskurve auf Werte
über 100 %, gewichten ganz gezielt die Stoffwechselwirkungen,
während die Amplitude (die Intensität) entlang der
frequenzabhängigen Schwellenkurve moduliert wird bzw. im
höherfrequenten Bereich unterschwellig bleibt, obwohl sie –
absolut gesehen – gerade dort ihre Maximalwerte erreicht und
ihre ausgeprägteste Stimulationswirkung bei den Minimalwerten
von Frequenz und Amplitude entfaltet.
Die paradoxe
Stimulation hat nicht nur den Vorteil der Nutzung der „Pausen“
zur maximalen Entfaltung der Stoffwechselwirkungen: Sie wird auch als
besonders „weich“ und sanft empfunden, sowohl bei der
Muskelstimulation (meist 20 Hz oder 0,3 – 3 Hz) und bei der zur
Abschwellung eingesetzten Sympathikusreizung mit 10 Hz als auch bei
der zur zentralen Schmerzlinderung eingesetzten gegenirritativen
Reizung (meist mit 100 Hz).
Während
Reizungen mit niederfrequenten Strömen völlig synchron nach
dem Alles-oder-Nichts-Gesetz erfolgen und daher als besonders „hart“
empfunden werden, bewirkt die sinusförmige Hüllkurve der
Mittelfrequenzimpulse bei multiplikativer bzw. durch Interferenz
erzeugter Amplitudenmodulation mittelfrequenter Ströme eine
während der Anstiegsphase dieser Mittelfrequenzimpulse
sukzessive einsetzende Rekrutierung der im Behandlungsgebiet
überschwellig gereizten motorischen und sensiblen Fasern in
Abhängigkeit von den jeweils lokal im Gewebe erreichten
Feldstärken. Die in den verschiedenen Nervenfasern ausgelösten
Aktionsimpulse (Aktionspotentiale) treten dabei nicht völlig
synchron auf, sondern sie sind wie bei natürlichen
Nervenaktivierungen zeitlich voneinander unabhängig. Diese
Tatsache ist vor allem für Muskelreizungen von Bedeutung. Die
natürliche, physiologisch höchste auf längere Dauer
von motorischen Fasern durchhaltbare Tetanisierungsfrequenz von 20 Hz
läßt sich daher mit Reizung durch Niederfrequenzströme
nicht für eine glatte Muskeltetanisierung einsetzen, wohl aber
mit den beschriebenen niederfrequenten Modulationen von
Mittelfrequenzströmen. Dieser Vorteil wurde durch die Einführung
der paradoxen Stimulation noch weiter ausgebaut.
Die paradoxe Stimulation hat somit sowohl
muskelphysiologisch als auch metabolisch entscheidende Vorteile. Die
Entwicklung dieser neuen Methode hatte diese Vorteile zum Ziel. Sie
wurde unter bewußter Berücksichtigung bzw. Nutzung
bekannter Tatsachen aus der Elektrizitätslehre, der
Elektrochemie, der Elektrophysiologie und der Elektrobiochemie
realisiert.
So können die
Stoffwechselwirkungen der Hochtonfrequenztherapie, zu denen u. a. die
Vermehrung und Vergrößerung der Mitochondrien gehört,
nicht nur allein sondern, falls dies indiziert ist, auch in
Kombination mit einer besonders angenehmen Form der Nerven- bzw.
Muskelreizung genutzt werden.
Die mit einer
Reizung motorischer, sensibler oder sympathischer Nervenfasern immer
einhergehende Stoffwechselforderung - durch repetitive
Repolarisationsarbeit in Form von Ionenpumparbeit - bei durch die
Reizung motorischer Fasern zur Kontraktion gebrachten Muskeln
zusätzlich mechanische Verkürzungsarbeit – wird durch
die beschriebene forcierte Stoffwechselwirkung der paradoxen
Stimulation erleichtert.
Wie bereits an anderer Stelle
erwähnt, war schon von den traditionell eingesetzten sogenannten
Reizströmen einschließlich der Interferenzströme und
von Gleichstrom bekannt, daß manche dieser Ströme auch
gewisse Effekte hervorrufen, die sich nicht mit der Erzeugung von
Aktionspotentialen in erregbaren Zellen bzw. deren Folgen erklären
lassen.
Diese erwünschten,
therapeutisch nutzbaren Wirkungen sollten durch die Entwicklung der
Hochtontherapie stärker gewichtet und effektiver einsetzbar
gemacht werden.
Einige dieser in der einschlägigen
Literatur beschriebenen, nicht mit der Auslösung von
Aktionspotentialen erklärbaren Wirkungen (einschließlich
der mitochondrienbeeinflussenden Wirkungen) seien hier abschließend
beispielhaft aufgeführt:
- Leukozytenzahlnormalisierende
Wirkungen, VERAGUTH & SEYDERHELM. (1913 und 1914),
- eingeweidemotoriknormalisierende
Wirkungen (bei für die quergestreifte Muskulatur bzw. die sie
innervierenden motorischen Nerven unterschwelliger Applikation!),
KOEPPEN (1935), FIEDLER (1960)
- antiasthmatische Wirkungen,
POLSTER (1965)
- knochenheilungsfördernde
Wirkungen, LAABS et al. (1982), MAY et al. (1985)
- leberfunktionsunterstützende
Wirkungen bei experimenteller toxischer Hepatitis, NIKOLOVA (1980)
- wundheilungs- bzw.
regenerationsfördernde Wirkungen, MEYER (1952), NIKOLOVA (1970,
1971, 1987)
- zellwachstumsnormalisierende
Wirkungen bei wachstumsgehemmten Fibrozytenkulturen, HÖNES
(1983),
- adenylzyklasebeeinflussende
Wirkungen, BRIGHTON & TOWNSEND (1986), KORENSTEIN et al. (1984),
NOSZVAI-NAGY et al.(1992)
- muskeltrophik- und
enzymkonzentrationsnormalisierende Wirkungen trotz fehlender
Muskelkontraktionswirkungen in denervierten Muskeln NIKOLOVA &
DAVIDOV (1978)
- normalisierende Wirkungen auf
pathologische Kalkablagerungen im Gewebe, z. B. bei
Periarthropathien, NIKOLOVA (1970)
- mitochondrien-vermehrende und
mitochondrien-vergrößernde Wirkungen in Zellkulturen,
EHEMANN & KOMITOWSKI (1990)
- enzymkonzentrationsnormalisierende
Wirkungen in denervierten Muskelzellen und Zellen des Kallusgewebes,
NIKOLOVA & DAVIDOV (1978) bzw. LAABS et al. (1982)
- diffusionsfördernde
Wirkungen, EHMEN (1990)
- gallensteinauflösende
Wirkungen, HAUSER-TILLMANN (1997).
1978 wurde erstmals von NIKOLOVA und
DAVIDOV über eine normalisierende, konzentrationserhöhende
Wirkung von Mittelfrequenzströmen auf Oxidoreduktasen und andere
Enzyme in vivo berichtet, nachgewiesen an denervierten Muskeln der
Ratte. 1990 trugen KOMITOWSKI und EHEMANN über Wirkungen von
mittelfrequenten Wechselfeldern in vitro vor, bei denen sie in
Zellkulturen von normalen Nierenepithelien des Rattenkänguruhs
Zunahmen der Zahl und der Größe der Mitochondrien
beobachtet hatten. Da sich die meisten Oxidoreduktasen in den
Mitochondrien finden, bestätigen die Ergebnisse der beiden
experimentellen Arbeiten sich gegenseitig.
Die benutzen Frequenzen
der Mittelfrequenzströme lagen bei 4000 Hz. Mit höheren
Frequenzen lassen sich elektrische Wechselfelder leichter, angenehmer
und risikoloser einkoppeln, erstens, weil der kapazitive Widerstand
der Gewebe mit steigender Frequenz abnimmt, zweitens, weil die
sensiblen und motorischen Schwelle mit der Frequenz ansteigen, und
drittens, weil der Abstand zu den für das Herz gefährlichen
Niederfrequenzen mit steigenden Frequenzen immer größer
wird. Da mit den modernen Hochtontherapiegeräten Frequenzen
zwischen etwa 4 kHz und 32 kHz angewandt werden können, ist die
Wahrscheinlichkeit höher, diese Wechselfelder in größere
Gewebebereiche – auch gerade intrazellulär und
intramitochondrial - mit ausreichender Wirkung auf Mitochondrien
einzukoppeln.
